Kleines Budget, enger Radius, schnelle Wirkung
In Ostbayern sind Klickpreise niedrig und die Konkurrenz dünn. Wer hier schaltet, bekommt für wenig Geld erstaunlich viel.
Google Ads liefert Anfragen ab dem ersten Tag – das macht es zum richtigen Werkzeug, solange SEO noch nicht greift, für saisonale Spitzen und für Notdienste. In einem Markt wie Ostbayern kommt hinzu, dass die Klickpreise deutlich unter dem Niveau der Ballungsräume liegen. Ein Budget, mit dem man in München kaum sichtbar wird, kann hier eine ganze Branche im Landkreis abdecken.
Enger Radius
Ausrichtung auf das Gebiet, das du wirklich bedienst – nicht auf ganz Bayern.
Anrufe als Ziel
Gemessen wird das Gespräch, nicht der Klick.
Ausschlusslisten
Die Hälfte der Arbeit ist, wofür nicht geschaltet wird.
Ehrliche Abrechnung
Betreuungshonorar getrennt vom Mediabudget, kein Prozentmodell.
Konto gehört dir
Eigenes Konto, volle Rechte, jederzeit übertragbar.
Wann Ads sinnvoller ist als SEO
Ads ist das richtige Werkzeug, wenn es schnell gehen muss oder wenn der Bedarf zeitlich schwankt. Ein Notdienst, der bei akuten Problemen gefunden werden muss. Ein Betrieb, der eine neue Leistung einführt und wissen will, ob überhaupt Nachfrage besteht. Eine Saison, die drei Monate dauert und in der man nicht auf organisches Wachstum warten kann.
Ads ist das falsche Werkzeug, wenn das Budget dauerhaft die einzige Anfragequelle finanzieren soll. Sobald du abschaltest, ist die Sichtbarkeit weg – bei SEO bleibt sie. Die sinnvolle Kombination ist deshalb: Ads in den ersten Monaten, während SEO aufgebaut wird, danach Ads reduziert auf die Bereiche, in denen es sich rechnet.
Und in einem Fall raten wir grundsätzlich ab: wenn niemand ans Telefon geht. Bezahlte Klicks für Anrufe, die ins Leere laufen, sind das teuerste Missverständnis im Onlinemarketing.
Die Ausschlussliste ist die halbe Arbeit
Ein neu aufgesetztes Konto verbrennt in den ersten Wochen einen erheblichen Teil des Budgets für Suchanfragen, die nichts bringen: Menschen, die eine Anleitung suchen, die eine Ausbildung suchen, die nach Gebrauchtem suchen, die nach einem Wettbewerber suchen.
Wir arbeiten deshalb von Beginn an mit einer Ausschlussliste und erweitern sie in den ersten Wochen täglich anhand der tatsächlichen Suchanfragen. Typischerweise sinken die Kosten pro Anfrage dadurch in den ersten sechs Wochen deutlich – ohne dass an den Anzeigen selbst etwas geändert wird.
Diese Arbeit ist unspektakulär und wird von automatisierten Kampagnentypen nicht übernommen. Sie ist der Hauptgrund, warum betreute Konten günstiger arbeiten als selbst aufgesetzte.
Ortsbezug: eng steuern
Die Standardeinstellung von Google ist großzügiger, als die meisten denken – Anzeigen erscheinen auch bei Personen, die sich nur für die Region interessieren, ohne dort zu sein.
- ✓Ausrichtung auf 'Anwesenheit' statt 'Anwesenheit oder Interesse'
- ✓Radius nach Fahrzeit, nicht nach Kilometern auf der Karte
- ✓Gebiete mit schlechter Anfahrbarkeit ausschließen, auch wenn sie nah sind
- ✓Anzeigenerweiterungen mit Rufnummer und Standort – für mobile Anrufe entscheidend
- ✓Anzeigenzeitplan an die Erreichbarkeit anpassen, statt nachts Klicks zu bezahlen
- ✓Getrennte Kampagnen für Stadt und Landkreis, wenn die Klickpreise stark abweichen
Wie wir abrechnen
Betreuungshonorar und Mediabudget sind bei uns getrennt. Das Honorar ist ein Festbetrag, der sich am Aufwand bemisst – nicht ein Prozentsatz des Budgets.
Der Grund ist einfach: Bei prozentualer Abrechnung verdient die Agentur mehr, wenn du mehr ausgibst. Das ist ein Interessenkonflikt, der sich nicht wegargumentieren lässt.
Das Werbekonto läuft auf deinen Namen, mit deinen Zahlungsdaten und deinen Vollrechten. Wenn du gehst, nimmst du Konto, Verlauf und alle Daten mit. Agenturkonten, aus denen man nicht herauskommt, halten wir für unsauber.
Häufige Fragen
Deutlich weniger als in einer Großstadt. Für einen lokalen Dienstleister mit engem Radius sind niedrige dreistellige Beträge im Monat oft schon wirksam. Wir nennen nach der Recherche eine belastbare Größe.
Einrichtung als Festpreis, laufende Betreuung als monatlicher Festbetrag, abhängig von der Anzahl der Kampagnen. Nicht prozentual vom Budget.
Grundsätzlich ja. Die Punkte, an denen es in der Praxis schiefgeht, sind die Ausschlussliste und die Zielmessung – wenn du beides beherrschst, brauchst du uns nicht.
Manchmal, aber selten als Einstieg. Der Kampagnentyp gibt wenig Einblick preis. Wir starten mit Suchkampagnen, weil man dort sieht, wofür bezahlt wird.
Erste Anfragen meist innerhalb weniger Tage. Belastbare Aussagen über die Kosten pro Anfrage nach vier bis sechs Wochen.
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