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DESATIV
SEO für Onlineshops

Der Umsatz liegt in den Kategorien

Die meisten Shops optimieren Produktseiten und lassen die Kategorien leer. Dabei sind die Kategorien das, wonach gesucht wird.

Shop-SEO folgt anderen Gesetzen als eine Dienstleisterwebsite. Es geht um Tausende von URLs, um Filternavigationen, die aus fünfzig Produkten zehntausend Adressen erzeugen, und um Sortimente, die sich laufend ändern. Für Händler in Ostbayern kommt ein Punkt hinzu, der oft unterschätzt wird: Wenn es ein Ladengeschäft gibt, ist die Verbindung von Shop und lokaler Sichtbarkeit häufig wertvoller als der Kampf um bundesweite Produktbegriffe.

Kategorien zuerst

Eigener Text, klare Struktur, sinnvolle Sortierung – hier entsteht der organische Umsatz.

Filter im Griff

Wenige indexierbare Kombinationen, der Rest sauber ausgeschlossen.

Produktdaten

Preis, Verfügbarkeit und Bewertungen strukturiert – sichtbar in den Suchergebnissen.

Ausgelistete Artikel

Nicht löschen, sondern weiterleiten oder mit Alternativen zeigen.

Laden und Shop

Verfügbarkeit vor Ort, Abholung, Beratung – der Vorteil gegenüber reinen Onlinehändlern.

70 %
des organischen Umsatzes über Kategorien
3–5
indexierbare Filterkombinationen
301
für jeden ausgelisteten Artikel
0
Duplikate durch Sortierparameter

Kategorieseiten sind keine Produktlisten

Wer nach einer Produktgruppe sucht, will vergleichen und sich orientieren – nicht ein einzelnes Modell finden. Deshalb landet diese Suche auf der Kategorieseite, und deshalb ist die Kategorieseite die Seite mit dem höchsten Umsatzpotenzial.

Trotzdem besteht sie in den meisten Shops aus einer Überschrift und einer Kachelliste. Was fehlt, ist der orientierende Teil: Worin unterscheiden sich die Varianten? Welche passt für welchen Zweck? Was ist der übliche Preisrahmen? Welche Fehler machen Käufer häufig?

Zweihundert bis vierhundert Wörter über oder unter der Produktliste, die genau das beantworten, verändern die Position dieser Seiten regelmäßig deutlich – und die Abschlussquote gleich mit.

Filternavigation: der größte technische Fallstrick

Eine Filterleiste mit Farbe, Größe, Marke, Preis und Verfügbarkeit erzeugt kombinatorisch tausende URLs. Bleiben die alle im Index, verteilt sich das Crawl-Budget auf Seiten, die niemand sucht, und der Shop bekommt ein Duplikatproblem.

Die Lösung ist eine bewusste Entscheidung darüber, welche Kombinationen echte Nachfrage haben. 'Winterreifen 205/55 R16' wird gesucht und verdient eine indexierbare Seite mit eigenem Titel und Text. 'Winterreifen sortiert nach Preis aufsteigend, Seite 4' nicht.

Alles außerhalb der bewussten Auswahl wird per Canonical zusammengeführt oder von der Indexierung ausgeschlossen. Diese eine Aufräumaktion ist bei fast jedem Shop, den wir übernehmen, der größte einzelne Hebel.

Was mit ausgelisteten Produkten passiert

Ein Artikel, der nicht mehr geführt wird, hinterlässt eine URL, auf die vielleicht seit Jahren verlinkt wird und die Rankings hält. Sie einfach zu löschen, verschenkt das.

  • Gibt es einen Nachfolger: dauerhafte Weiterleitung auf das Nachfolgeprodukt
  • Gibt es Alternativen: Seite bestehen lassen, klar als nicht verfügbar kennzeichnen, Alternativen anzeigen
  • Kommt der Artikel saisonal zurück: Seite online lassen, Verfügbarkeitsdatum angeben
  • Gibt es nichts Vergleichbares: Weiterleitung auf die Kategorie, nicht auf die Startseite
  • Niemals: Fehlerseite ohne Weiterleitung

Der Vorteil des Ladengeschäfts

Ein Händler in Regensburg wird gegen die großen Plattformen bei generischen Produktbegriffen nicht gewinnen. Das muss er auch nicht.

Wo er gewinnt, ist die Kombination aus Produkt und Ort: die Suche nach einem Artikel mit dem Zusatz 'kaufen Regensburg', die Frage nach Verfügbarkeit heute, die Möglichkeit zur Abholung und die Beratung vor dem Kauf. Ein gepflegtes Google-Profil mit hinterlegtem Sortiment, eine Seite pro Produktgruppe mit Bezug auf das Ladengeschäft und die klare Angabe, was vorrätig ist, spielen diesen Vorteil aus.

Für viele regionale Händler ist dieser Weg wirtschaftlich deutlich sinnvoller als der Versuch, im bundesweiten Preiskampf mitzuhalten.

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Häufige Fragen

Shopware, Shopify und WooCommerce sind alle ausreichend. Entscheidend ist die Konfiguration, nicht das System.

Nein. Herstellertexte reichen bei austauschbaren Artikeln. Eigene Texte lohnen sich bei Produkten mit Marge, Beratungsbedarf oder echter Nachfrage nach dem konkreten Modell.

Eine Produktseite mit auswählbaren Varianten statt einer Seite je Variante – sonst entstehen hunderte fast identische Seiten.

Ja, weil beide unterschiedliche Phasen abdecken. Shopping greift bei der konkreten Kaufabsicht, organische Kategorieseiten bei der Orientierung davor.

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