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DESATIV
Keyword Recherche

Eine Liste mit tausend Begriffen ist kein Ergebnis

Der Wert einer Recherche entsteht beim Aussortieren, nicht beim Sammeln.

Werkzeuge liefern in Minuten tausende Suchbegriffe. Der Aufwand liegt danach: Welche davon stammen von Menschen, die etwas beauftragen wollen, welche von Studierenden, welche von Wettbewerbern. Welche sind in absehbarer Zeit erreichbar. Und welche Seite ist für welchen Begriff zuständig. Eine Keyword Recherche, die diese drei Fragen nicht beantwortet, ist eine Tabelle, kein Arbeitsmittel.

Absicht

Informieren, vergleichen, beauftragen – drei völlig verschiedene Seiten.

Erreichbarkeit

Gegen wen müsste man antreten, und ist das realistisch.

Wert

Was ist eine Anfrage aus diesem Begriff im Geschäft wert.

Zuordnung

Je Begriff genau eine zuständige Seite – ohne Ausnahme.

Dubletten

Begriffe, die dieselbe Absicht haben, gehören auf dieselbe Seite.

3
Sortierkriterien
1
zuständige Seite je Begriff
~70 %
einer typischen Rohliste sind unbrauchbar
1–2 Wo.
Dauer einer Recherche

Warum Suchvolumen die schwächste Kennzahl ist

Angezeigte Volumen sind gerundet, regional ungenau und sagen nichts über die Absicht. Ein Begriff mit tausend Suchen im Monat kann null Anfragen bringen, wenn dahinter Menschen stehen, die eine Erklärung suchen.

Wir arbeiten deshalb mit Volumen nur als drittem Kriterium. Zuerst die Absicht, dann die Erreichbarkeit, dann die Menge. Diese Reihenfolge sortiert Rohlisten sehr schnell aus.

Was in einer Rohliste erfahrungsgemäß aussortiert wird

Wer eine Liste aus einem Werbekonto exportiert, findet zuverlässig dieselben Kategorien wieder – und die meisten davon sind für die eigene Website wertlos.

  • Fremdmarken: Namen von Wettbewerbern und Anbietern, auf die man nicht optimiert
  • Fremde Orte, die außerhalb des Einzugsgebiets liegen
  • Reine Definitionsfragen ohne jede Kaufabsicht
  • Doppelte Schreibweisen desselben Begriffs, die dieselbe Seite betreffen
  • Begriffe mit Zahlen- oder Tippfehlermüll aus dem Export
  • Anfragen nach Stellen oder Praktika – die gehören auf die Karriereseite, nicht in SEO

Vom Begriff zur Seite

Das eigentliche Ergebnis unserer Recherche ist keine Begriffsliste, sondern eine Zuordnungstabelle: links die Suchanfragen, gruppiert nach Absicht, rechts die Seite, die dafür zuständig ist. Dazu drei Spalten: Existiert die Seite schon, muss sie überarbeitet werden, oder ist sie neu anzulegen.

Diese Tabelle ist gleichzeitig der Redaktionsplan. Sie verhindert den häufigsten Fehler in gewachsenen Websites – dass für denselben Begriff im Lauf der Jahre drei Seiten entstehen, die sich gegenseitig schwächen.

Gefunden werden, wo du arbeitest.Gefunden werden, wo du arbeitest.Gefunden werden, wo du arbeitest.Gefunden werden, wo du arbeitest.Gefunden werden, wo du arbeitest.Gefunden werden, wo du arbeitest.
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Häufige Fragen

Google Search Console für das, was tatsächlich passiert, den Keyword-Planer für die Größenordnung, dazu die Suchergebnisse selbst für die Frage, welche Seitenart Google erwartet.

Weniger, als die meisten denken. Zwanzig bis vierzig sauber zugeordnete Begriffe tragen einen mittelständischen Auftritt. Alles Weitere ergibt sich aus den Ratgebern.

Ja, mit demselben Vorgehen. Für Anzeigen kommt die Bewertung nach Klickpreis dazu und, ebenso wichtig, die Liste der auszuschließenden Begriffe.

Ja, als Tabelle, mit der eure Redaktion weiterarbeiten kann – unabhängig davon, ob wir die Umsetzung machen.

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