SEO & GEO Glossar · 8. Oktober 2026
Zweiter Standort: Was für die Sichtbarkeit zu tun ist
Wer einen zweiten Standort eröffnet, verdoppelt nicht automatisch seine Sichtbarkeit. Ohne eigenes Profil bleibt der neue Ort in der Kartenbox unsichtbar.
Was jeder Standort braucht
- Ein eigenes Google-Unternehmensprofil mit eigener Adresse
- Eine eigene Rufnummer mit der Vorwahl des Orts – nicht die Zentrale
- Eine eigene Seite auf der Website mit echtem Inhalt
- Eigene Öffnungszeiten
- Eigene Bewertungen – sie übertragen sich nicht
Der Punkt mit den Bewertungen wird regelmäßig unterschätzt: Ein neuer Standort startet bei null, auch wenn der Hauptsitz zweihundert hat.
Die Standortseite
Sie braucht mehr als Adresse und Karte: Wer arbeitet dort, welche Leistungen werden dort erbracht, welches Gebiet wird von dort bedient, wie sind Anfahrt und Parken. Sonst ist es eine dünne Seite.
Häufige Fehler
- Beide Standorte in einem Profil führen – funktioniert nicht
- Eine Scheinadresse anlegen, um in einem Ort zu erscheinen. Google prüft das, und die Folgen reichen bis zur Sperrung des Profils.
- Dieselbe Rufnummer für beide Standorte – schwächt die Zuordnung
- Die Standortseite als Kopie der Hauptseite mit ausgetauschtem Ort
Wann sich ein zweiter Standort für die Sichtbarkeit lohnt
Wenn ihr in einem Ort ernsthaft arbeiten wollt, der außerhalb eurer Distanzreichweite liegt – etwa Regensburg und Passau. Für Orte innerhalb von dreißig Minuten genügt ein sauber gesetztes Servicegebiet.
Der Zeitrahmen
Rechnet mit drei bis sechs Monaten, bis der neue Standort in seiner Kartenbox mitspielt – die Bewertungen brauchen die meiste Zeit.
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