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SEO & GEO Glossar · 15. Januar 2026

Verweistext: Woran der Text hängt, mit dem verlinkt wird

Der Text, mit dem auf eine Seite verlinkt wird, sagt Google und Menschen, worum es dort geht. Er ist eines der wenigen Signale, die man selbst gestaltet.

Intern: beschreibend statt generisch

Ein Verweis mit dem Text „hier klicken“ oder „mehr erfahren“ transportiert nichts. „Kostenrahmen für eine Heizungserneuerung“ transportiert das Thema der Zielseite – für die Leserschaft und für die Bewertung.

Bei internen Verweisen habt ihr volle Kontrolle. Nutzt sie: Jeder Verweis auf eine Leistungsseite sollte benennen, was dort steht.

Extern: Variation ist normal

Bei Verweisen von anderen Websites entsteht ein natürliches Muster: der Firmenname, die Adresse, ein beschreibender Satz, gelegentlich „mehr dazu“. Wenn dagegen zwanzig externe Verweise denselben optimierten Begriff tragen, ist das erkennbar hergestellt.

Praktisch heißt das: Wenn ihr bei einer Innung oder einem Verein um einen Eintrag bittet, gebt den Firmennamen vor – nicht euren Wunschbegriff.

Woran man Übertreibung erkennt

  • Mehr als etwa ein Fünftel der externen Verweise mit demselben Fachbegriff
  • Verweistexte, die kein Mensch so schreiben würde
  • Fußbereichsverweise über hundert Seiten mit identischem Text

In einem Markt mit dünnem Wettbewerb ist das ohnehin unnötig. Zehn bis zwanzig echte regionale Erwähnungen mit dem Firmennamen wirken besser als jede Optimierung des Verweistexts.

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