Es gibt keine beste SEO Agentur. Es gibt die passende.
Ranglisten im Netz sind fast immer bezahlt. Diese Seite liefert stattdessen die Fragen, die eine Auswahl wirklich klären.
Wer nach der besten SEO Agentur sucht, findet Listen. Die meisten davon sind Werbeflächen: Wer dort steht, hat für den Platz bezahlt oder betreibt die Liste selbst. Nützlicher als jede Rangliste sind ein paar Fragen, die sich in einem Erstgespräch stellen lassen und deren Antworten schwer zu fälschen sind. Wir schreiben sie hier auf – auch auf die Gefahr hin, dass sie uns selbst gestellt werden.
Ablauf statt Schlagworte
Wer den ersten Monat nicht beschreiben kann, hat keinen Ablauf.
Messgrößen
Anfragen und Klicks – nicht nur ein Sichtbarkeitsindex.
Zugänge
Konten und Profile müssen auf deinen Namen laufen.
Vertragsende
Was passiert nach der Kündigung mit Inhalten und Daten.
Absagen
Eine Agentur, die nie abrät, verkauft, statt zu beraten.
Die sieben Fragen
Sie kosten zehn Minuten und ersparen im Zweifel ein Jahr.
- ✓Was genau passiert in den ersten dreißig Tagen? Erwartet werden Tätigkeiten, keine Schlagworte.
- ✓Woran messen wir Erfolg? Wenn nur ein Sichtbarkeitsindex genannt wird, wird an der falschen Zahl gearbeitet.
- ✓Wem gehören Search Console, Analyse-Konto und Unternehmensprofil?
- ✓Wer schreibt die Texte, und wer prüft sie fachlich?
- ✓Wie werden Verweise aufgebaut – und wird dafür bezahlt?
- ✓Was passiert nach einer Kündigung mit Inhalten, Daten und Zugängen?
- ✓Nennt mir einen Fall, in dem Sie einem Interessenten abgeraten haben.
Warnzeichen, die zuverlässig sind
Eine zugesagte Platzierung. Niemand kontrolliert das Ergebnis, deshalb kann es niemand zusagen. Wer es doch tut, arbeitet entweder mit Begriffen, die niemand sucht, oder mit einem sehr dehnbaren Erfolgsbegriff.
Lange Mindestlaufzeiten. Drei Monate Startphase sind sachlich begründet, weil vorher nichts messbar ist. Vierundzwanzig Monate sind ein Vertriebsinstrument.
Berichte, die nur steigen. Jede echte Auswertung enthält auch Seiten, die verloren haben. Ein Bericht ohne Rückschritte wurde gefiltert.
Groß, klein, regional – was passt wozu
Große Agenturen haben Spezialisten für jeden Teilbereich und feste Abläufe. Der Preis dafür ist Distanz: Die Person im Erstgespräch ist selten die, die später arbeitet.
Kleine Agenturen bieten kurze Wege und Verbindlichkeit, stoßen aber bei sehr großen Projekten an Kapazitätsgrenzen.
Für einen Betrieb in Ostbayern mit regionalem Einzugsgebiet ist Nähe meist der größere Vorteil: Wer die Region kennt, weiß, welche Orte in einer Anfrage zusammen auftauchen und welche Verzeichnisse hier tatsächlich gelesen werden. Für einen bundesweiten Shop zählt eher, ob Erfahrung mit dem Shopsystem vorhanden ist.
Häufige Fragen
Begrenzt. Sie zeigen, dass jemand ein Werkzeug bedienen kann oder eine Prüfung bestanden hat. Über die Arbeitsweise sagen sie wenig.
Weniger, als eine schlechte kostet. Ernsthaft: Der Preis hängt an Umfang und Wettbewerb. Auffällig günstige Pauschalen bedeuten fast immer automatisierte Massenarbeit.
Ja, und zwar nicht die vorgeschlagenen, sondern Betriebe aus der eigenen Größenordnung. Die Frage lautet nicht Seid ihr zufrieden, sondern Was hat sich bei euch seither an Anfragen verändert.
Sechs Monate, um eine belastbare Aussage treffen zu können. Nach drei Monaten sollte aber erkennbar sein, dass gearbeitet wird und wohin es geht.
Tiefer einsteigen
Wie stark ist der Wettbewerb wirklich? Eine Prüfung in zwanzig Minuten
Ein einfaches Verfahren, um vor jedem Projekt einzuschätzen, wie viel Aufwand nötig ist.
Anfragen messen, ohne den Datenschutz zu strapazieren
Was sich ohne Einwilligung erfassen lässt, wo serverseitige Messung hilft und was sie nicht löst.
Das Einzugsgebiet bestimmen – nach Zahlen, nicht nach Wunsch
Wie man das Gebiet festlegt, in dem Sichtbarkeit sich lohnt, und warum "ganz Bayern" schadet.
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