Zwei Suchmaschinen, zwei Regelwerke
Bei eBay entscheidet die interne Suche über den Umsatz. Google kommt danach.
Wer über eBay verkauft, arbeitet mit einer eigenen Suchmaschine: Der Marktplatz sortiert Angebote nach Merkmalen, Verkaufsleistung und Übereinstimmung mit der Anfrage. Diese Regeln unterscheiden sich deutlich von Google. Gleichzeitig erscheinen eBay-Angebote in der Google-Suche und konkurrieren dort gelegentlich mit dem eigenen Shop. Wir sortieren beides – und sorgen dafür, dass der eigene Kanal nicht auf der Strecke bleibt.
Artikeltitel
Die achtzig Zeichen, an denen bei eBay fast alles hängt.
Artikelmerkmale
Vollständig gefüllt entscheiden sie über Filtertreffer.
Kategoriewahl
Die falsche Kategorie kostet mehr als jeder Textmangel.
Verkäuferwerte
Versandzeit, Rückgabe und Bewertungen wirken direkt auf die Reihenfolge.
Eigener Shop
Der Kanal ohne Provision – er darf nicht der schwächste bleiben.
Wie die eBay-Suche sortiert
Die interne Suche bewertet vor allem drei Dinge: Passt das Angebot zur Anfrage, wie gut verkauft es sich, und wie zuverlässig ist der Verkäufer. Der Titel und die Artikelmerkmale bedienen den ersten Punkt, Verkaufszahlen und Bewertungen die anderen beiden.
Deshalb wirkt bei eBay etwas, das bei Google keine Rolle spielt: Ein Angebot, das sich gut verkauft, wird besser platziert und verkauft sich dadurch noch besser. Ein neues Angebot muss diesen Kreis erst in Gang bringen – über Preis, Versandkonditionen und einen Titel, der die tatsächlichen Suchbegriffe enthält.
Arbeitspunkte für eBay-Angebote
Der Aufwand liegt in der Fleißarbeit an den Merkmalen, nicht in kreativen Texten.
- ✓Titel aus tatsächlichen Suchbegriffen aufbauen, ohne Füllwörter und Sonderzeichen
- ✓Alle Artikelmerkmale ausfüllen, auch die optionalen
- ✓Die spezifischste passende Kategorie wählen
- ✓Bilder nach den Vorgaben des Marktplatzes, freigestelltes Hauptbild
- ✓Versandzeiten und Rückgabebedingungen wettbewerbsfähig setzen
- ✓Beschreibungen kurz und mobil lesbar halten
- ✓Artikelvarianten sinnvoll bündeln statt einzeln einzustellen
Marktplatz und eigener Shop nebeneinander
Häufig ranken eBay-Angebote bei Google besser als der eigene Shop mit demselben Artikel. Das ist ärgerlich, aber kein Fehler – der Marktplatz bringt seine eigene Bekanntheit mit.
Der eigene Shop gewinnt an anderer Stelle: über Kategorieseiten mit Beratung, über Themen- und Vergleichsseiten, über Zubehörübersichten und über regionale Sichtbarkeit, wenn ein Ladengeschäft existiert. Wer beides bespielt, nutzt den Marktplatz für Volumen und den eigenen Shop für Marge.
Häufige Fragen
Nicht grundsätzlich. Doppelte Inhalte über beide Kanäle sind unproblematisch. Kritisch wird es nur, wenn der eigene Shop nie eigene Inhalte bekommt.
Wir liefern Titel- und Merkmalsvorgaben und arbeiten mit euch an der Datenqualität. Das Einstellen selbst läuft meist über eure Warenwirtschaft.
Sehr. Sie wirken direkt auf die Platzierung in der internen Suche, deutlich stärker als Bewertungen bei Google auf die organische Platzierung wirken.
Für Volumen ja, für Marge selten. Die Kombination funktioniert am besten, wenn der eigene Shop die beratungsintensiven Artikel übernimmt.
Tiefer einsteigen
Produkte online zeigen, ohne gegen die Plattformen anzutreten
Wie regionale Händler mit Verfügbarkeit, Abholung und Beratung punkten statt mit dem Preis.
Nischen finden, in denen ihr gewinnen könnt
Wie man Suchbegriffe erkennt, die Nachfrage haben und für die niemand optimiert hat.
Bewertungen beantworten: Kurz, sachlich, für die Mitlesenden
Wie man auf gute und schlechte Bewertungen reagiert und wann ein Löschantrag Sinn hat.
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