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SEO & GEO Glossar · 11. Juni 2026

Ortsseiten, die nicht nach Vorlage aussehen

Standortseiten wirken, wenn sie Substanz haben. Sie schaden, wenn nur der Ortsname ausgetauscht wurde.

Woran Massenware erkannt wird

  • Identischer Text mit ausgetauschtem Ortsnamen
  • Seiten für Orte, in denen der Betrieb nie gearbeitet hat
  • Aufzählungen von Ortsteilen ohne inhaltlichen Bezug
  • Dieselben Bilder auf allen Ortsseiten

Google erkennt diese Muster seit Jahren zuverlässig. Im besten Fall werden die Seiten ignoriert, im schlechteren zieht die gesamte Website Schaden.

Was auf eine echte Ortsseite gehört

  • Anfahrtszeit von eurem Standort – konkret, in Minuten
  • Typische Aufträge, die ihr dort tatsächlich ausführt
  • Besonderheiten des Orts: Bebauung, Baujahre, Auflagen, Zufahrt
  • Ein abgeschlossener Auftrag mit Bild, wenn vorhanden
  • Bewertungen von Kundschaft aus dem Ort, wenn es welche gibt

Lieber weniger

Drei Ortsseiten mit echtem Inhalt schlagen fünfzehn austauschbare deutlich. Die Faustregel: Eine Ortsseite lohnt sich, wenn ihr über den Ort mehr als drei Sätze schreiben könnt, die nur auf ihn zutreffen.

Wenn der Inhalt fehlt

Dann ist der Ort besser auf der Hauptseite im Einzugsgebiet genannt als auf einer eigenen dünnen Seite. Ein Abschnitt „Wir arbeiten in …“ mit Fahrzeiten wirkt besser als zehn leere Seiten.

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