Sichtbarkeit entsteht beim Bauen, nicht danach
Eine schöne Website, die nachträglich für Suchmaschinen umgebaut werden muss, war zweimal teuer.
Webdesign und Suchmaschinenoptimierung werden häufig nacheinander beauftragt: erst gestalten, dann optimieren. Das führt regelmäßig zu Konflikten, weil sich Entscheidungen aus der Gestaltung im Nachhinein nur teuer korrigieren lassen – die Seitenstruktur, die Art der Navigation, die Verwendung von Bildern für Texte, die Ladezeit. Wir planen beides zusammen, damit die Website ab dem ersten Tag gefunden wird.
Struktur zuerst
Welche Seiten es gibt, entscheidet sich vor dem ersten Entwurf.
Text vor Layout
Ein Layout um echte Texte gebaut hält, eines um Blindtext nicht.
Ladezeit als Vorgabe
Gestaltungsentscheidungen mit Blick auf das Mobilfunknetz.
Weiterleitungen
Beim Relaunch die vollständige Liste alter Adressen – vorher.
Messbar von Tag eins
Search Console, Tracking und Formulare stehen zum Start.
Die Gestaltungsentscheidungen, die Sichtbarkeit kosten
Es sind immer dieselben. Große Bildflächen ohne Text im ersten Bildausschnitt, sodass auf dem Handy zunächst nichts steht, was die Frage beantwortet. Text, der als Bild eingebunden ist und damit nicht gelesen werden kann. Eine Navigation, die nur per Aufklappmenü erreichbar ist und deren Ziele nirgends verlinkt sind.
Dazu kommt der Klassiker: Bilder in Kameraauflösung, die auf ein Zehntel skaliert angezeigt werden. Das ist bei mehr als der Hälfte der Websites, die wir prüfen, die Hauptursache langsamer Ladezeit.
Wie wir Design und SEO verzahnen
Die Reihenfolge macht den Unterschied. Wer sie einhält, spart sich die Reparaturrunde.
- ✓Suchanfragen bewerten und daraus die Seitenliste ableiten
- ✓Seitenstruktur und Navigation festlegen, bevor gestaltet wird
- ✓Texte schreiben und erst dann das Layout darum bauen
- ✓Gestaltung mit Ladezeitvorgabe: Bildformate, Schriften, eingebundene Dienste
- ✓Bei Relaunch: vollständige Zuordnung alter auf neue Adressen
- ✓Vor dem Livegang: Indexierung, Auszeichnungen, Formulare und Tracking prüfen
- ✓Nach dem Livegang: vier Wochen engmaschig beobachten
Relaunch ohne Einbruch
Der häufigste Grund für einen Einbruch nach einem Neubau ist keine Designentscheidung, sondern eine fehlende Weiterleitungsliste. Alte Adressen verschwinden, Google findet Fehlerseiten, aufgebaute Signale verpuffen.
Die Arbeit dafür ist überschaubar: Ein vollständiger Abzug der alten Adressen, eine Zuordnung auf die neuen, dauerhafte Weiterleitungen ohne Ketten. Ein Tag Aufwand. Was ein versäumter Tag kostet, sieht man drei Monate später.
Häufige Fragen
Wir bauen. Details zur gestalterischen Arbeit stehen auf der Seite Webdesign Agentur – hier geht es um die Verzahnung beider Disziplinen.
Ja, das ist der Regelfall. Wir liefern Struktur, Vorgaben und Prüfung, die Agentur setzt gestalterisch um.
Das hängt vom Projekt ab. Für redaktionell gepflegte Seiten hat sich WordPress bewährt, für Shops Shopware oder Shopify, für große Unternehmensauftritte TYPO3. Jede Wahl hat eigene SEO-Stolperstellen.
Vor der Struktur, spätestens vor dem ersten Entwurf. Wer nach dem Livegang anfängt, zahlt für Änderungen an fertigen Seiten.
Tiefer einsteigen
Relaunch ohne Absturz: Die Liste, die vorher abgearbeitet gehört
Warum Traffic nach einem Website-Neubau einbricht und wie man es verhindert.
Der erste Bildausschnitt: Was auf dem Handy sofort sichtbar sein muss
Warum der Bereich vor dem ersten Wischen über die Anfrage entscheidet und was dort hingehört.
Bilder: Der eine Punkt, der die halbe Ladezeit ausmacht
Formate, Größen und ein Arbeitsablauf, der verhindert, dass das Problem wiederkommt.
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Warum eine Pfadanzeige Orientierung schafft, in den Suchergebnissen erscheint und wann sie überflüssig ist.
Ladezeit unter echten Bedingungen messen
Warum die Messung im Büro-WLAN nichts aussagt und was in Ostbayern realistisch ist.
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