Shopware kann viel. Manches muss man ihm abgewöhnen.
Die Standardeinstellungen erzeugen zuverlässig mehr Seiten, als in einen Index gehören.
Shopware ist ein leistungsfähiges System und bringt SEO-Grundlagen von Haus aus mit. Die typischen Probleme entstehen deshalb nicht aus fehlenden Möglichkeiten, sondern aus Voreinstellungen: Filterkombinationen, die eigene Adressen bekommen, Varianten, die als separate Seiten ausgespielt werden, und Kategorieseiten, die außer einer Produktliste nichts enthalten. Wir arbeiten diese Punkte ab und machen aus Kategorieseiten die Seiten, die den Umsatz tragen.
Kategorieseiten
Die wichtigsten Seiten im Shop – und meist die leersten.
Varianten
Eine Seite je Produkt, nicht je Farbe und Größe.
Filter und Sortierung
Nur indexieren, was jemand tatsächlich sucht.
Auslaufende Artikel
Plan für Produkte, die es nicht mehr gibt.
Ladezeit
Bilder, Caching und Themes – in dieser Reihenfolge.
Kategorieseiten sind die eigentlichen Landingpages
In den meisten Shops erhalten Kategorieseiten den größten Teil der Suchanfragen mit Kaufabsicht – und bestehen aus einer Überschrift und einer Produktliste. Damit fehlt alles, was die Seite von der des Wettbewerbs unterscheidet.
Wir ergänzen dort, was Kunden vor dem Kauf klären: Worin unterscheiden sich die Varianten, wofür eignet sich was, was ist bei der Auswahl zu beachten, wie sind Versand und Rückgabe geregelt. Der Text gehört dabei nicht als Block ans Seitenende, wo er niemanden erreicht, sondern in die Seite eingearbeitet.
Was wir in einem Shopware-Shop zuerst prüfen
Die Liste ist bei fast jedem Shop dieselbe – die Ausprägung unterscheidet sich.
- ✓Indexierung von Filter-, Sortier- und Seitenparametern
- ✓Umgang mit Varianten und die Wahl der kanonischen Adresse
- ✓Kategorieseiten: Inhalt, Titel, Überschriftenstruktur
- ✓Produktauszeichnung: Verfügbarkeit, Preis, Bewertungen korrekt ausgegeben
- ✓Ladezeit: Bildformate, Lazy Loading, Theme-Ballast
- ✓Weiterleitungen für ausgelaufene Artikel statt Fehlerseiten
- ✓Sitemap: enthält sie tatsächlich nur die Seiten, die zählen
Zusammenarbeit mit eurer Shopware-Agentur
Viele Shops werden technisch von einer Agentur betreut, die den Shop gebaut hat. Wir treten dort nicht an ihre Stelle, sondern liefern die Anforderungen so, dass sie umsetzbar sind – mit Begründung und erwarteter Wirkung.
Wo wir selbst Zugriff bekommen, arbeiten wir direkt in Verwaltung und Vorlagen. Beides funktioniert; entscheidend ist, dass die Zuständigkeit vorher geklärt ist.
Häufige Fragen
Ja. Ältere Versionen sehen wir uns an, empfehlen aber in der Regel den Umstieg statt weiterer Optimierung auf einer auslaufenden Version.
So wenige wie möglich. Jedes zusätzliche Plugin kostet Ladezeit. Für die Grundlagen reicht Shopware selbst, ergänzt um eine saubere Konfiguration.
Weiterleitung auf das Nachfolgeprodukt, sonst auf die Kategorie. Nur wenn beides nicht passt, wird die Seite entfernt. Massenweise Fehlerseiten sind das schlechteste Ergebnis.
Ja. Der kritische Teil ist die Weiterleitungsliste – die entsteht vor dem Umzug, nicht danach.
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