Günstig ist möglich. Billig ist teuer.
Mit kleinem Budget lässt sich viel erreichen – wenn man akzeptiert, dass es länger dauert und weniger Themen umfasst.
Es gibt zwei Arten, SEO günstig zu machen. Die eine reduziert den Umfang: weniger Themen, längerer Zeitraum, mehr Eigenleistung. Die andere reduziert die Qualität: automatisch erzeugte Texte, gekaufte Verweise, Massenbetreuung im Sekundentakt. Die erste funktioniert. Die zweite kostet am Ende mehr, weil sie repariert werden muss. Diese Seite erklärt, was mit begrenztem Budget realistisch ist.
Umfang statt Qualität kürzen
Drei Themen richtig schlagen zwanzig halbherzig.
Eigenleistung
Texte und Fotos aus dem Betrieb sparen den größten Posten.
Einmalig statt monatlich
Ein sauberer Durchgang, danach Prüfung im Halbjahresabstand.
Regional zuerst
Lokale Anfragen sind günstiger zu gewinnen als bundesweite.
Kein Linkeinkauf
Der Posten, der bei kleinem Budget am schnellsten verpufft.
Was mit kleinem Budget tatsächlich geht
Ein einmaliger Durchgang bringt den größten Teil der Wirkung: Indexierung prüfen, Ladezeit in Ordnung bringen, die fünf wichtigsten Seiten schärfen, das Unternehmensprofil vollständig ausfüllen, die drei Verzeichnisse pflegen, die in der Branche gelesen werden.
Diese Arbeit ist begrenzt, klar abzuschätzen und hält Jahre. Danach reicht in vielen regionalen Branchen eine Prüfung im Halbjahresabstand – vorausgesetzt, es kommt kein aggressiver Wettbewerber dazu.
Was ihr selbst übernehmen könnt
Der größte Kostenblock in SEO-Projekten sind Inhalte. Genau dort ist Eigenleistung am wertvollsten, weil im Betrieb das Fachwissen liegt.
- ✓Fragen sammeln, die Kunden am Telefon tatsächlich stellen
- ✓Fotos von echten Projekten statt Bildagenturmaterial
- ✓Rohtexte in eigenen Worten schreiben – wir redigieren und strukturieren
- ✓Bewertungen aktiv einholen und beantworten
- ✓Verzeichniseinträge und Öffnungszeiten selbst aktuell halten
- ✓Anlässe melden, aus denen Erwähnungen entstehen können
Warum Billigangebote am Ende teurer sind
Pauschalangebote für einen zweistelligen Monatsbetrag existieren. Sie funktionieren über Automatisierung: erzeugte Texte, automatische Verzeichniseinträge, Standardberichte. Der Aufwand je Kunde liegt bei Minuten.
Das Problem ist nicht, dass nichts passiert. Das Problem ist, dass Texte entstehen, die niemand lesen will, und Einträge, die Firmenangaben in verschiedenen Schreibweisen streuen. Beides muss später aufgeräumt werden, und Aufräumen kostet mehr als Neuanlegen.
Häufige Fragen
Statt einer Zahl: Wenn das Budget nicht reicht, um fünf Seiten gründlich zu bearbeiten, fangt zuerst mit dem Unternehmensprofil und den Bewertungen an. Das kostet nur Zeit und wirkt regional sofort.
In regionalen Branchen fast immer, weil der Wettbewerb überschaubar ist. Bei bundesweiten Themen mit starken Portalen ist Zurückhaltung angebracht.
Wenn der Wettbewerb ruhig ist, ja. Sobald ein Mitbewerber ernsthaft anfängt, verschiebt sich das – dann braucht es wieder Bewegung.
In bestimmten Fällen ja. Was das voraussetzt und wo die Grenzen liegen, steht auf der Seite SEO auf Erfolgsbasis.
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